Berechnungsbeispiele

 


Quelle: Bundesnetzagentur

unverbindliches Berechnungsbeispiel für eine Photovoltaik-Anlage mit 28 m² belegter Dachfläche, unverschattet und nach Süden ausgerichtet. Dachneigung: 30° und einem Vierpersonenhaushalt mit ca. 5.000 kWh Jahresstrombedarf.
Beginn: 01. August 2017, garantierte Vergütungsdauer für eingespeisten Strom: 20 Jahre und 9 Monate (20 Jahre + Inbetriebnahmejahr)

 

Eingesetzte Wechselrichter SolarInvert SI 2000-70 für Modulpaarverschaltung - Siehe "Verschaltung"


Angenommener Netto-Strompreis: 24 Cent/kWh, angenommene Netto-Einspeisevergütung: 12,20 Cent.

Jährliche Stromproduktion: ca. 146 kWh/m² = ca. 4.088 kWh

Eigenverbrauch/Autarkie: ca. 1.750 kWh (ca. 35% des Jahresstrombedarfes)

Ertragsberechnung:

Stromkostenersparnis: 1.750 kWh x 0,24 € = 420 €/Jahr (steigt mit jeder Strompreiserhöhung)

Einspeisevergütung: 2.338 x 0,1220 € = 285 €/Jahr

Gesamtertrag: ca, 705 €/Jahr *

Investition (netto zzgl. MwSt.):
ca. 300 €/m² x 28 m²= ca. 8.400 €
*
(Reihenverschaltung: ca. 228 €/m²)

Ertrag:

ca. 8,39 %*

= Amortisation ca. 12 Jahre

 

Solarstrom für 12 Cent/kWh!!

 

Bei einer Stromproduktion von rund 100.000 kWh innerhalb von 25 Jahren und unter Berücksichtigung von laufenden Kosten, ergeben sich rechnerische Stromgestehungskosten von

ca. 12 Cent/kWh**


 

Tipp:

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Autarkiequote auf bis zu 90%

 

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* netto, zzgl. MwSt. u. Transport, ohne individuelle, steuerliche Betrachtung und ohne evtl. Finanzierungskosten. Alle Werte sind als unverbindliche Beispielwerte zu verstehen. Maßgeblich für Ihre Investitionsentscheidung kann nur ein individuell erarbeitetes Angebot sein, welches Sie über unser Kontakt-Formular anfordern können! ** netto, inklusive Rücklagen für Wartung und Reparatur.


Obwohl das Gesetz eindeutig die Vergütung und die Dauer der Abnahmeverpflichtung durch den Netzbetreiber regelt, haben sehr viele Netzbetreiber "Standard-Einspeiseverträge" entworfen, welche Sie den Anlagenbetreibern anbieten.

Generell gilt, dass solche Verträge nicht notwendig sind und kein Anlagenbetreiber gezwungen werden kann, diese zu unterschreiben. Allerdings regelt das Gesetz eben nicht alles und so kann es sinnvoll sein, einen Vertrag der den Betreiber nicht schlechter stellt als das Gesetz es vorsieht, zu schliessen um eine größtmögliche Rechtssicherheit herzustellen!

Hinweis:

Stichwort: Einspeisemanagement

Neue Anlagen bis 30 Kilowatt Modulleistung dürfen vom 1.Januar 2O12 an maximal mit 70 Prozent dieser Leistung ins Netz einspeisen. Die Maximalleistung der Wechselrichter wird also gedeckelt. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, die Anlagen in ein Einspeisemanagement mittels Rundsteuerempfänger einzubinden, damit der Netzbetreiber die Anlage bei Bedarf vom Netz nehmen kann. Mit dieser Fernsteuerung müssen bis 2014 ohnehin alle seit 2009 gebaute Solarkraftwerke ausgerüstet werden, die mehr als 30 Kilowatt Leistung ausweisen. Für Solaranlagen mit mehr als 100 Kilowatt Leistung gilt die Nachrüstpflicht sogar unabhängig vom Inbetriebnahmejahr: Schon bis zum 1.Juli 2012 müssen hier Fernsteuerung sowie Schnittstellen zum Abruf der aktuellen Leistung eingebaut sein. Die Kosten für die Technik hat der Anlagenbetreiber zu tragen, die Kosten für den so verworfenen Strom erstatten die Energieversorger. Denn auch die nicht abgenommenen Kilowattstunden sind weitgehend vergütungsfähig: Allerhöchstens für fünf Prozent des nicht abgenommenen Stroms erhält der Anlagenbetreiber keine Vergütung. So die aktuelle Regelung!

 

ACHTUNG - UNBEDINGT BEACHTEN!!

Sie erhalten Ihre Vergütung nicht für installierte kWp auf dem Dach, sondern für den tatsächlich produzierten Strom in kWh. Deshalb prüfen Sie bei Ihnen vorgelegten Angeboten, die erstellte Ertragsprognose. Aussagen wie, "die durchschnittlichen Erträge in Ihrer Region betragen ca. xxx kWh/kWp" sind wertlos, da Sie sich nicht auf Ihre individuelle Dachsituation beziehen. Eine seriöse Ertragsprognose bezieht folgendes mit ein:

  • regional langfristig erfasste Globaleinstrahlung (z. Bsp. durch deutschen Wetterdienstes über mind. 20 Jahre)
  • verwendete Modul- und Zelltype
  • verwendetes Verschaltungskonzept / Wechselrichter
  • Degradation der Zellen
  • Ausrichtung und Neigung des Daches
  • individuelle Verschattungssituation (ermittelt durch Messung auf dem Dach)

Denken Sie immer daran, nicht kWpeak werden vergütet, sondern tatsächlich produzierte kWh. Die Nichtbeachtung dieser wichtigen Tatsache, kann ganz schön teuer werden. Das musste einer unserer Interessenten, der leider "beratungsresistent" war, leider selbst erfahren:

 

Vertrauen Sie nicht einfach, sondern fragen Sie nach, wie der Prognoseertrag ermittelt wurde!

Ach ja noch was: Lassen Sie sich nicht von hohen Modulleistungen blenden, sondern vergleichen Sie stets die Leistung pro m², denn das Modul mit der grösseren Leistung hat auch eine grössere Fläche!

Testfrage:

Welches Modul ist leistungsstärker?

Modul A) Abm.: 1,58 m x 0,81 m mit 205 Wp

Modul B) Abm.: 1,99 m x 0,99 m mit 305 Wp

 

 

Mehr Informationen zu den einzelnen Punkten geben wir Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch.

Einfach hier klicken oder rufen Sie uns doch an: 07024/ 8 68 93 26.


Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

 

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