Standortwahl - Geographische Lage/Neigungswinkel des Daches

Für die Aufstellung der Photovoltaikanlage benötigt man zuerst einen Standort.

Der optimale Standort für höchstmögliche Erträge erfüllt folgende Voraussetzungen:
- Solarzellen können mit 28° nach Süden ausgerichtet werden
   (z.B. auf einer Dachfläche)
- Solarzellen sind ganzjährig unverschattet
   (auch nicht durch kleine Schatten von Stromleitungen oder Antennenmasten)
- Anschluss an das öffentliche Stromnetz ist vorhanden;

Neigungswinkel des Daches oder der Solarzelle
Durch einen optimierten Neigungswinkel der Solarzelle kann die Effizienz der Anlage zusätzlich gesteigert werden.
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Einstrahlungsscheibe Sonnenenergie
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Welcher Ertrag kann zu einer bestimmten Ausrichtung und Neigung erwartet werden?
Dies können Sie mit obiger Grafik leicht ermitteln.

Hinweis:

Aufgrund der mittlerweile deutlich reduzierten Einspeisevergütung und der im Gegenzug stark gestiegenen und immer weiter steigenden Strompreise, sollte das Augenmerk nicht mehr nur auf die höchstmöglichen Erträge/kWp, sondern auf eine höchstmögliche Autarkiequote (Verhältnis von selbstverbrauchtem Solarstrom zu Gesamtstrombedarf) gerichtet werden.

Laut klassischer Lehrmeinung sind nach Süden ausgerichtete Dächer besonders gut für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet (siehe oben).

Wer auf Eigenverbrauch setzt, der kann aber aus einem Ost- oder Westdach unter Umständen mehr Gewinn/Kostenersparnis ziehen. Süddächer sind zwar prädestiniert für Photovoltaikanlagen, denn Mittags und am frühen Nachmittag hat die Sonne die meiste Kraft und entsprechend produziert die Photovoltaikanlage am meisten Strom aus ihrer Strahlung.

Wer jedoch auf Eigenverbrauch setzt, der merkt schnell, dass die Hauptverbrauchszeiten von Haushaltsstrom in der Regel nicht in der Mittagszeit liegen, sondern eher in den Morgen- und Abendstunden – dann nämlich, wenn die Hausbewohner daheim sind und elektrische Geräte betreiben, heißes Wasser nutzen, etc.

Bei reinen Süd-Dächern wird dann unter Umständen, um die Mittagszeit zuviel Strom produziert, der nicht benötigt und dann billig verkauft werden muss und in den Morgen und Abendstunden ist es dann zu wenig und es muss einiges zugekauft werden. Mit dem Einsatz eines Stromspeichers oder eines SolarHeizkraftWerkes lässt sich der Eigenverbrauchsanteil steigern und der Solarstrom noch besser privat nutzen und damit Geld sparen!

Warum kann ein Ost-West-Dach vorteilhafter als ein Süd-Dach sein?

Eine einfache Lösung für die Erhöhung des Eigenverbrauchsanteils bei Privathaushalten stellt sich bei Ost-/West-Dächern quasi von selbst ein: Mit ihnen wird die Hauptproduktionsphase der PV-Anlage in die verbrauchsintensiveren Zeiten am Morgen bzw. späten Nachmittag verschoben. Wer nach Osten und Westen ausgerichtete Dächer hat und beide Flächen mit PV belegt, der optimiert automatisch die Koordination von Stromerzeugung und –verbrauch. Und natürlich kann insgesamt auch mehr Leistung installiert werden, da ja zwei Dachflächen zur Verfügung stehen!

Ein weiterer Vorteil: Sie verteilen die Einspeiseleistung besser über den Tag und speisen zur Mittagszeit geringere Spitzenleistung ein, als gleich große Anlagen, die nach Süden ausgerichtet sind. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zur besseren Integration der Photovoltaik in die Stromnetze.

Gerne erstellen wir Ihnen einen Vorschlag mit Wirtschaftlichkeitsberechnung!

Nicht jeder verfügt über den optimalen Standort!
Das heißt aber noch lange nicht, dass eine Anlage nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann.

Empfehlung: Auswahl eines möglichst unverschatteten Standorts (zumindest in der Hauptertragszeit Frühjahr bis Herbst) mit Ausrichtung zwischen Westen und Osten!

 

Geographische Lage
Auch von der Geografischen Lage hängt die Effizienz einer Solaranlage ab.:
So verfügen südliche Standorte über eine größere Sonneneinstrahlung als z.B. östliche.
Selbst wenn diese Differenz nicht sehr hoch ist, sollte man diese Tatsache beachten.

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Einstrahlungskarte Deutschland

Hinweis:

Bei Verwendung der Grafik "Dachneigung und Ausrichtung" gehen Sie bitte von folgenden 100 Prozent-Werten pro kWp aus:

Norddeutschland: -ca. 800-900 kWh
Mitteldeutschland: ca. 900 - 1000 kWh
Süddeutschland: -ca. 950 - 1100 kWh


 

Verteilung des Jahresertrages
Die nachfolgende Grafik zeigt Ihnen die durchschnittliche prozentuelle Verteilgung des Jahresertrages auf die einzelnen Monate.

Verteilung des Photovoltaik Ertrages auf das Jahr





Mehr Informationen zu den einzelnen Punkten geben wir Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch.
Einfach hier klicken oder rufen Sie uns doch an: 07024/ 8 68 93 26.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!




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