Komponenten Übersicht:


Photovoltaik-ModulDie einzelnen Solarzellen werden in einem Modul zusammengeschaltet und mittels einer Glasschicht wetterbeständig eingepackt. Handelsübliche Modulgrößen erreichen, je nach Abmessung, eine Leistung von 50 bis 330 Watt.

Haus anklicken zur Verdeutlichung der Installation und Funktionsweise einer PV-Anlage!


Die Anlagenleistung ergibt sich dann aus der Anzahl der Module mal deren Nennleistung oder Peak-Leistung (z.B. 10 Module x 200 W = 2,0 kWp).
Bei der Wahl der Module müssen natürlich mehrere Faktoren
(Hersteller, Größe, Nennleistung, Toleranz, Modulart usw.) berücksichtigt werden - der Preis ist zwar wichtig, sollte aber nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein. Die Nennleistung wird einheitlich und genormt bei einer Einstrahlung von 1.000 W/m², einer Zelltemperatur von 25°C und einem Airmaß von 1,5 ermittelt. Das heisst bei davon abweichenden Bedingungen ändert sich auch die Leistung des Moduls!

 

 

Funktions- und Installationsschema einer typischen Photovoltaik-Anlage

[zum Vergrößern klicken]

 

 

Wesentlich sind hier vor allem auch die vom Hersteller gewährte Leistungsgarantie (in der Regel 20 bis 25 Jahre) und Angaben über die Leistungstoleranz (meist um die 3 - 5%). Leider kommt es recht häufig vor, dass die angegebenen Toleranzen nicht eingehalten werden. Das heißt konkret, dass Sie unter Umständen weniger Leistung installiert bekommen, als Sie aufgrund Ihrer Bestellung annehmen und in der Folge natürlich auch weniger Ertrag erwirtschaften! [siehe Studie des Fraunhofer-Insitutes]

Dies ist vor allem deshalb von Bedeutung, weil in einer Kette jeweils das [schwächste Glied] deren Stärke bestimmt!

Bestehen Sie auf einen Leistungsnachweis durch Einzelvermessung und Aushändigung eines Messprotokolls mit den bei der Fertigung tatsächlich, gemessenen Werten jedes einzelnen Modules, welches durch Angabe der Seriennummer jederzeit identifizierbar ist!

Modulbeispiele

           
Unser Favorit
für höchste Erträge auch bei nicht optimaler Dachsituation!
Trina TSM 180 DC 01
72 zelliges (5")
monokristallines
Modul mit schwarzer
Rückseitenfolie
1,58 x 0,81 m
mind. 205 Wp
72 zelliges (5")
monokristallines
Modul mit weißer
Rückseitenfolie
1,58 x 0,81 m
mind. 205 Wp
72 zelliges (5")
polykristallines
Modul mit weißer
Rückseitenfolie
1,60 x 0,81 m
mind. 195 Wp
60 zelliges (6")
monokristallines
Modul mit weißer
Rückseitenfolie
1,64 x 0,99 m
mind. 250 Wp
60 zelliges (6")
polykristallines
Modul mit weißer
Rückseitenfolie
1,65 x 0,99 m
mind. 245 Wp
72 zelliges (6")
monokristallines
Modul mit weißer
Rückseitenfolie
1,99 x 0,99 m
mind. 305 Wp
CIS-Modul
1,25 x 0,98 m
145 - 170 Wp

siehe auch: Verhältnis Modulleistung zu Modulgröße

 

Der Temperaturkoeffizient.

Diese Angabe berücksichtigt den Umstand, dass die Leistung der Module mit zunehmender Erwärmung abnimmt. Die Norm-Messtemperatur beträgt 25°C.

Wird zum Beispiel ein Modul oder eine Zelle aus welchen Gründen auch immer, wärmer als alle anderen in derselben Kette, verringert sich nicht nur die Leistung dieses Modules oder dieser Zelle, sondern eben die Gesamtleistung dieser Kette!

Diese Faktoren müssen unbedingt in die wirtschaftliche Betrachtung einbezogen werden.

Es lohnt sich somit in jedem Fall, hochwertige Module einzusetzen und die Mehrkosten dafür in Kauf zu nehmen.

Fast alle Module werden übrigens heutzutage mit besonders lichtdurchlässigen Antireflex-Gläsern ausgestattet.

Für spezielle Anwendungsbereiche, wie z. B. der Fassaden-Integration, gibt es ebenso entsprechende Module.


Wechselrichter

Ein Wechselrichter ist notwendig, um die von der Anlage erzeugte Gleichspannung in haushaltsüblichen Wechselpannung mit 230 Volt und 50 Hz umzuwandeln, damit die Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann.

Je nach gewünschtem Verschaltungskonzept (siehe Verschaltung) kommen unterschiedliche Wechselrichter-Typen in Frage.


Die Abbildung zeigt unseren Wechselrichter in Kleinspannung
"SolarInvert SI"
(auch bekannt unter der Bezeichnung SolarInvert PPI, wobei PPI für Professional Protecting Inverter" also "professioneller Schutz-Inverter" steht).


(Klick auf das Bild öffnet das Datenblatt)

Zentral-Modulwechselrichter Solarinvert PPI Wechselrichter von Solarconsult AG und Changetech GmbH

Auch bei dieser Komponente ist es sehr empfehlenswert, ein hochwertiges Produkt einzusetzen. Ebenso muss auf eine ausreichende Dimensionierung der Wechselrichter geachtet werden um einen hohen Wirkungsgrad zu erreichen.

Davon hängt Ihr Anlagenertrag ganz entscheidend ab. Ein geeigneter Wechselrichter zeichnet sich durch einen guten Wirkungsgrad auch unter Teillastbedingungen, einen geringen Bereitschafts- und Eigenstrombedarf und eine geringe Geräuschentwicklung aus.

Der Wechselrichter sollte den Solargenerator immer im Punkt seiner maximalen Leistung betreiben (Maximum Power Point- oder MPP-Tracking).

Beispiel für String-Wechselrichter (für Reihenverschaltung): Kostal PIKO

 

 


Bericht in der Zeitschrift "pv-praxis" über unser System:


[klicken]



Einspeisezähler

Der Zweirichtungszähler (auch: Zweiwegzähler oder Zweiwegezähler) kommt in der Photovoltaik zur Bestimmung des Eigenverbrauches zum Einsatz. Ein externer PV-Zähler oder ein im Wechselrichter integrierter Zähler misst wie bei einer Anlage zur Volleinspeisung die von der Anlage erzeugte Strommenge

Und der Zweirichtungszähler ersetzt den herkömmlichen Bezugszähler. Dieser besitzt zwei Zählwerke: ein Zähler misst den Strom, der aus dem öffentlichen Netz bezogen wird, während der andere den ins Netz eingespeisten Strom erfasst. Der Eigenverbrauchsanteil ergibt sich aus der Differenz zwischen dem erzeugten Strom und dem eingespeisten Strom...

Siehe auch:
Funktions- und Installationsschema einer typischen Photovoltaik-Anlage


Solarcount

Als Zubehör empfiehlt sich manchmal auch eine externe Anlagenüberwachungseinheit, damit eventuelle Störungen in Ihrem System zuverlässig erfasst und behoben werden können! Es gibt viele verschiedene Systeme.


(die Abbildung zeigt Komponenten aus dem Monitoring-System der Baureihe "Solarcount")


Eine einfache und verhältnismäßig kostengünstige Möglichkeit der externen Ertragsanzeige einzelner WR stellen sogenannte Energie-Verbrauchs-Anzeigen (EVA) bzw. smart meter dar. Diese können im Zählerkasten oder Unterverteiler installiert werden.



Desweiteren gehören zu einer Solaranlage entsprechende Montagegestellen für die Module und die gesamte Verkabelung. Hierfür bietet die Industrie inzwischen ausgefeilte Systeme, die im Prinzip jeden Ansprüchen gerecht werden.

(Abb. Montageverlauf)


Photovoltaik-Montage Bild 1Photovoltaik-Montage Bild 2Photovoltaik-Montage Bild 3







Übrigens: Da bei der Photovoltaik betriebsbedingt kein mechanischer Verschleiß auftritt, ist eine regelmäßige Wartung nicht erforderlich. Allerdings sollte die Gesamtleistung der Anlage regelmäßig überprüft und mit den erwarteten Normwerten verglichen werden, um etwaige Störungen frühzeitig zu erkennen

 



Mehr Informationen zu den einzelnen Punkten geben wir Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch.
Einfach hier klicken oder rufen Sie uns doch an: 07024/ 8 68 93 26.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

 

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